164. Tag zurück in der Heimat
Nach einem kleinen Frühstück geht’s dann auch schon weiter zum Busterminal, wo auch schon der Bus wartet, um uns endlich wieder in heimische Gefilde zu bringen.
Denn mit heimischen Gefilden meine ich Quintana Roo, den Staat, in dem ich gut ein halbes Jahr meines Lebens verbracht habe und den ich so sehr in mein Herz geschlossen habe.
Día 17
Zunächst fahren wir ziemlich weit in den Süden Quintana Roos, genauer gesagt nach Tulúm, das dem ein oder anderen vielleicht noch von früheren Erzählungen ein Begriff ist. Mit dem Taxi geht’s dann weiter in die Zona Hotelera, wo wir auch gleich unsere eigene Cabaña in einem ganzen Dorf von Cabañas beziehen können. Diese befinden sich übrigens alle in direkter Strandlage, eigebettet in butterweichen weißen Karibiksand. Den restlichen Tag verbringen wir dann mit einem Spaziergang in die Stadt, ein paar Bierchen am Strand und ein bisschen Stress an der Bar, der dann aber auch recht schnell wieder verflogen ist.
Día 18
Vom heutigen Tag ist eigentlich recht schnell berichtet, da er im Prinzip nicht anders verläuft, als der davor.
Día 19
Nach einem kleinen Frühstück machen sich mein Bruder und ich – die andern beiden sind bereits vorgefahren – auf den Weg in die Stadt, wo ich mich mit Hernan, einem Kollegen und Freund von EcoColors, verabredet hatte. Der ist zufällig mit einer Gruppe Dänen auf der Durchreise, hat aber trotzdem ein bisschen Zeit, um uns beiden eine echte Volksbar in Tulúm zu zeigen. Diese ist zwar nicht wirklich so laut wie die in Cancún, serviert aber mindestens genauso leckeres Essen und kühles Bier zu Hammerpreisen; und das ganze ohne Touris.
Gegen Abend machen aber auch wir uns dann auf den Weg nach Playa del Carmen, das ihr sicherlich auch noch aus älteren Geschichten kennt. Mehr als das ein oder andere Bierchen an der Hostalbar sind für den heutigen Abend aber nicht mehr drin.
Día 20
Denn schließlich müssen wir ja für den heutigen Tag fit sein. Bereits gestern hatten wir nämlich einen Tauchgang für heute gebucht, zu dem man natürlich nicht allzu knatschig erscheinen sollte. Und so machen wir uns mit Scuba10 auf zu einem phänomenalen Taucherlebnis in der Karibik, bei dem wir neben einer ziemlich großen Schildkröte, die sich hinter einer Wasserpflanze zu verstecken versucht, auch noch zwei Bullsharks in unmittelbarer Nähe sichtigen. Das hat mich so sehr geflasht, dass ich gleich für den nächsten Tag die Bullsharktour buche, bei der man wohl bis zu 15 solcher 2-3 Meter langen Haie auf einmal zu Gesicht bekommt.
Nach diesem Abenteuer belohnen wir uns mit dem besten Essen der Stadt, das natürlich im El Fogón zubereitet wird und einem genialen Highlight für den Abend. Denn bereits vor meiner Méx.Trip Abreise hatte ich mit meinen Kollegen und Freunden aus Cancún ausgemacht, dass wir ein letztes Mal in Playa del Carmen zusammen feiern werden. Und so sitzen wir also mal wieder in der Hostalbar, ehe sie alle eintreffen: Sam, Miguel, Hernan und wie sie alle heißen; der Hammer! So viel Spaß hatten wir seit langem nicht mehr gehabt.
Día 21
Der heutige Tag birgt im Gegensatz zu den anderen keine wirklichen Highlights: Die Bullsharktour muss leider wegen schlechter Bedingungen abgesagt werden und so gehen wir nach einem ausgedehnten Strandaufenthalt am Abend ganz gediegen ins örtliche Kino.
Día 22
Nun ist er also endlich da, der letzte Tag des Méx.Trip und zugleich mein letzter in México. Während Tobi und Benni sich noch ein paar Extratage in Playa del Carmen gönnen, machen sich mein Bruder und ich auf den Weg nach Cancún, wo alles begann. Im Office wartet bereits Sam, der uns nach einer erneuten Verabschiedungsrunde zum Flughafen fährt, wo auch bereits unser Flieger Richtung Heimat wartet.
Fotos vom Trip findet ihr wie immer hier.
Der Abschluss
Und so endet dieser überaus geniale Trip voller Überraschungen, Abenteuer und Spaß also nach 21 Tagen und 6 Bundesstaaten und damit auch gleichzeitig nach über einem halben Jahr mein Kapitel México. Denn heute vor genau einem Jahr habe ich mich auf meine kleine große Reise in dieses geniale Land gemacht. Gracias México y gracias mis amigos méxicanos. Quizas fue el parte más chido de mi vida. Dies ist der Abschluss.
Euer el Señor…














































